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Brust Zentrum Dortmund

Interdisziplinäre Zusammenarbeit gegen den Brustkrebs

Leiter:
Privatdozent Dr. med. Georg Kunz

In Deutschland erhalten jährlich über 40.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs (Mammakarzinom), weltweit sind es sogar eine Million. Statistisch gesehen bedeutet das: Jede achte bis zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.

Eine Krebserkrankung ist für die Patientinnen, aber auch für ihre Familien und Freunde eine enorme Belastung. Neben den körperlichen Strapazen kommt häufig die seelische Belastung hinzu. Umso wichtiger ist es, die betroffenen Frauen ganzheitlich zu behandeln, sprich sie medizinisch optimal zu versorgen und ihnen psychologische Hilfe anzubieten. Darum arbeiten Ärzte, Pfleger und Therapeuten eng zusammen, beraten sich bei Bedarf mit Kollegen aus den anderen Fachabteilungen des St.-Johannes-Hospitals oder mit den niedergelassenen Frauenärzten. Dieses Konzept der intensiven Vernetzung wird auch als „Disease-Management-Programm“ (DMP) bezeichnet. Durch das DMP können wir das Wissen aller Beteiligten bündeln und es bei der Wahl der Therapie bestmöglich nutzen.

Das Brust Zentrum am St.-Johannes-Hospital ist zuletzt im März 2012 von der Ärztekammer Westfalen-Lippe rezertifiziert worden. Das Zertifizierungsverfahren sieht beispielsweise vor, dass wir mindestens 150 Ersterkrankungen pro Jahr operieren und jede Brustkrebspatientin interdisziplinär beraten. Diese Anforderungen übertreffen wir bei Weitem.