Ambulante Strahlentherapie
Große wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass Frauen, die brusterhaltend operiert und danach bestrahlt wurden, ein deutlich geringeres Risiko für das örtliche Wiederauftreten des Krebses hatten als Frauen, die nach der Operation keine Strahlentherapie erhielten.
Bestrahlungsziele nach brusterhaltender Operation sind
- das nach dem Eingriff verbliebene Brustgewebe einschließlich Operationsnarbe, ferner die Brustwand;
- vor allem bei jungen Frauen: das ehemalige Tumorgebiet (gesteigerte "Zieldosis", engl. Boost), wenn es gut abgrenzbar ist;
- ausnahmsweise zusätzlich auch benachbarte (regionäre) Lymphabflusswege und -stationen. Dazu gehören zum einen die Lymphknoten in der Achselhöhle und zum anderen diejenigen unterhalb des Schlüsselbeins, ferner die zum Brustbein hin gelegenen.
Mit Hilfe einer Computertomographie (CT) wird vor Beginn der Strahlentherapie der zu behandelnde Bereich exakt "eingestellt", damit die Strahlen genau den richtigen Brustbereich erfassen.
Bestrahlt wird im Allgemeinen über einen Zeitraum von fünf bis sechs Wochen, und zwar immer nur für wenige Sekunden bis Minuten (maximal fünf Minuten) täglich an fünf Wochentagen.












